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Als letzte Deutsch-Klassenarbeit der 10. Klassen vor der ZP10 steht die Analyse eines Romananfangs auf dem Programm. Doch warum mit Erzähltechniken, Raum- und Zeitgestaltung dieses Jahr nicht einmal kreativer umgehen? Dies fragten sich in der Vorbereitung auch die Lehrkräfte Frau Gutschalk, Frau Rojahn, Herr Möller und Frau Arens.
So verfassten die Schüler*innen fast aller 10. Klassen eigenständige Romananfänge bzw. kurze Geschichten aus der Perspektive eines Gegenstandes, der die jeweilige Verfasserin bzw. den jeweiligen Verfasser sehr gut kennt. Begleitend ergänzten und überarbeiteten alle ihre Texte immer wieder mit den neu erlernten Elementen der Unterrichtseinheit. Heraus kamen rührende, lustige oder spannende Werke aus der Sicht von Tagebüchern, Teddybären, Musikinstrumenten, Handys oder sogar Surfbrettern.
Klassenintern wurde vorbereitend jeweils die beste Geschichte ausgewählt, die von Lisa Menke (10a), Layla Scharbach (10c), Lea Weskamp (10d), Keanu Kasapbicer (10e) und Isayah Caylak (10f) verfasst wurde.
Durch die gute Stimmung und die lautstarke Unterstützung beflügelt gaben die fünf Klassensieger*innen beim Vortragen ihrer Geschichten ihr Bestes, was jeweils mit langanhaltendem Applaus belohnt wurde. Anschließend durfte jede Schülerin und jeder Schüler zwei Stimmen abgeben, indem man sich hinter der persönlichen Favoritin bzw. dem persönlichen Favoriten versammelt. Diese durften sich nicht umdrehen, sodass die Spannung bis zuletzt aufrechterhalten werden konnte. Lehrkräfte zählten unabhängig die jeweiligen Stimmen der zwei Wahldurchläufe und ermittelten so die drei Siegerplätze:
1.Platz: Keanu Kasapbicer
2.Platz: Lea Weskamp gelesen von Dimitra Pantikiou
3.Platz: Layla Scharbach
Herzlichen Glückwunsch, das habt ihr Drei ganz fantastisch gemacht! Freuen durfte sich zusätzlich der 1. Platz über einen 20-Euro-Wunschgutschein sowie die Plätze 2 und 3 über Süßigkeiten.
Unser Dank und unser Respekt gelten aber auch allen anderen Mutigen, die uns mit ihren sehr persönlichen Texten erfreut haben, aber auch Denkanstöße über scheinbar Vergangenes und den Wert von kleinen Dingen gegeben haben.
Da dieser Wettbewerb von allen Beteiligten positiv bewertet wurde, könnte mit diesem Event vielleicht eine weitere GSN-Tradition ihren Anfang genommen haben…
P.S. Wer sich fragt, warum einige Personen auf den Fotos verkleidet sind: Da es in diesem Jahr durch die Umstellung zurück auf G9 keinen Abiturjahrgang gibt, haben sich in dieser Woche die Lehrkräfte und am letzten Schultag zusätzlich sogar viele Schülerinnen und Schüler zum Motto „Kindheitsheld*in“ verkleidet.