Die Varusschlacht im Teutoburger Wald

Varus stürzt sich in sein Schwert
PM History Heft 5/99
Die Varusschlacht fand im Jahre 9 n. Chr. statt. Es waren drei Legionen der Römer und sehr viele Germanen beteiligt. Dieser Schlacht waren zwei Jahre vorausgegangen, in den die Römer versuchten Gesetzgebungen, Verwaltungsstrukturen und die Steuerpflicht durchzusetzen. Da die Germanen mit der Übermacht der Römer nicht mehr leben wollten, versuchte Arminius die römische Herrschaft zu zerschlagen, was ihm auch letztendlich gelang. Um mit den starken Römern mitzuhalten vereinigte sich Arminius mit den Cheruskern, Bruktern, Marser und Chatten. Der Führer der Germanen lockte an einem regnerischen Tag am 9. September die Soldaten der Römer in einen Hinterhalt im Teutoburger Wald. Diese hatten es schwer unter den Verhältnissen die Ordnung zu halten, weil sich ihre Rüstungen mit Wasser vollsogen und die Schilder aufquollen. Nach 3 Tagen hatte Arminius alle besiegt und selbst Varus, der in die Falle getappt war, nahm sich durch ein Schwertstich das Leben.
Die gewonnene Schlacht wurde später auch von den Deutschen zum Anlass der Bekämpfung des Papstes genutzt. Zusätzlich wurde im 19.Jhd. das Nationalbewusstsein gestärkt und die gemeinsame Überlegenheit demonstriert.
Quellen: www.varusschlacht.de