Publius Quintilius Varus

Der Schriftsteller Velleius Paterculus schrieb über Varus: 

"Quintilius Varus stammte aus einer angesehenen, wenn auch nicht hochadligen Familie. Er war von milder Gemütsart, ruhigem Temperament, etwas unbeweglich an Körper und Geist, mehr an müßiges Lagerleben als an den Felddienst gewöhnt. Dass er wahrhaft kein Verächter des Geldes war, beweist seine Statthalterschaft in Syrien: Als armer Mann betrat er das reiche Syrien, und als reicher Mann verließ er das arme Syrien. 

Der  Führer hatte mehr Mut zum Sterben als zum Kämpfen. Nach dem Beispiel seines Vaters und Großvaters durchbohrte Varus sich selbst mit dem Schwert."

Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. geriet die Besatzungsarmee des Varus beim Rückzug Richtung Rhein in einen germanischen Hinterhalt. (Vergleiche auch Varusschlacht.) Drei Legionen, sechs Auxilien, drei Reiteralen, sowie der Versorgungsstoß, insgesamt rund 25000 Mannn, fanden den Tod.


Quellen:     www.varusschlacht.de
Velleius Paterculus, Römische Geschichte, übersetzt und herausgegeben von Marion Giedel,   Stuttgart, 1989 (S. 247 u. 253)

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