Meine 5 Monate in Kanada
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Ein Fahrtbericht von Maike Bensberg
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Einmal für ein paar Monate ein
fremdes Land als Austauschschüler von einer ganz anderen Seite kennen
lernen, das war schon lange mein Traum. Und als es dann endlich so weit
war, fiel meine Wahl auf Kanada. Und wie sich heraus stellte, war meine
Entscheidung genau die richtige, denn ich hatte 5 unglaublich schöne
Monate, in denen ich viele neue Erfahrungen gemacht und tolle Freunde
gefunden habe.
Aber der Reihe nach. Erst einmal musste
ich mich von meiner Familie verabschieden und in das Flugzeug steigen,
das erst 10 Stunden später in Vancouver, an der Westküste von Kanada,
landen würde. Doch die Zeit verging wirklich schnell und schon konnte
ich in den original gelben amerikanischen Schulbus einsteigen, der mich
und noch etwa 10 weitere Schüler nach Maple Ridge brachte, einen
kleinen Ort, der etwa 1 Stunde von Vancouver entfernt liegt.
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ein typischer Schulbus |

das Haus in dem wir gewohnt haben |
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Dort traf ich dann auch endlich
meine Gastfamilie. Ich hatte 2 kleine Gastgeschwister im Alter von 5 und
8 Jahren, was eine komplett neue Erfahrung für mich war, die ich aber
schön fand, da ich die beiden am Ende sehr ins Herz geschlossen hatte.
Und auch mit meinen Gasteltern und der Oma hatte ich ein tolles Verhältnis.
Sogar auf die Schule war ich schon
gespannt. Wie würde die Schule so
sein?
Die Antwort fand ich schnell heraus: Ziemlich anders als bei uns in
Deutschland! Es gab zum Beispiel so viel Fächer, dass man sich kaum
entscheiden konnte, welche man wählen sollte. Arbeiten mit Holz oder
Metall, Drama oder Tourismus waren einige der Fächer, die ich so von
Zuhause gar nicht kannte. Auch die Unterrichtsstunden waren viel länger
und nach der Schule konnte man in einen der sehr vielen Clubs eintreten.
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der Name meiner Schule MRSS
(Maple Ridge Secondary
School) |

ein Schulkorridor mit vielen Schließfächern |
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Ein ganz besonderes Highlight war
natürlich Weihnachten. Jedes Haus war in der Weihnachtszeit mit ganz
vielen bunten Lichtern geschmückt und besonders schön war der Stanley
Park in Vancouver, wo es eine große Fläche nur mit
Weihnachtsdekorationen gab.
Natürlich wurde auch in meiner Gastfamilie typisch
amerikanisch/kanadisch Weihnachten gefeiert. Heilig Abend gab es ein großes
Essen mit der Familie und danach wurden Kekse und Milch für „Santa“
auf einen Tisch gelegt. Am nächsten Morgen hatte „Santa“ dann die
Kekse gegessen und die Geschenke unter den Baum gelegt (okay, eigentlich
hat beides mein Gastvater gemacht, aber meine Gastgeschwister haben
beide noch an Santa geglaubt).
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ich und die "Lebkuchen-Frau" |

ein wunderschön geschmücktes Haus |
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Die Monate in Maple Ridge waren unglaublich schön
und ich würde jeder Zeit gerne wieder zurückgehen.
Weil Bilder mehr sagen als tausend Worte, können Sie sich hier noch einige
meiner Bilder aus Kanada ansehen.
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Weitere Impressionen
von meinem Auslandsjahr |
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| Text & Gestaltung: Maike Bensberg |
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