Streetsurfing am GSN
Eine etwas andere Sportstunde
Vor einigen Wochen schlug Herr Kolk unserem Sportkurs 12SPG3 vor an einem Streetsurfing-Workshop teilzunehmen. Zuerst kam die Frage auf: „Was ist das überhaupt?“ Die Antwort der bereits Eingeweihten lautete: „Das ist wie Skateboarden auf nur zwei Rollen und man muss so „wackeln“.“ Nach dieser außerordentlich detaillierten Beschreibung und mit den verrücktesten Vorstellungen bezüglich dieses Sportes ließen wir uns voller Spannung und Vorfreude auf das Angebot ein.
Als es dann so weit war, stieg diese Spannung weiter, da der Trainer auf Grund eines kleinen Autounfalls einige Minuten zu spät kam. Zuvor war die Enttäuschung groß, dass das angekündigte Ereignis nicht stattfinden könnte, aber als dann drei riesige Sporttaschen in die Halle gerollt wurden und das erste Board über den Hallenboden surfte, wussten wir: Jetzt geht’s los!
Nach einer kurzen Einführung in die Fahrtechnik der sogenannten Waveboards wussten wir zumindest, dass wir uns durch eine Steppbewegung fortbewegen könnten, an der Umsetzung in die Praxis haperte es anfangs allerdings. Die meisten waren wirklich „nur so am Wackeln“ und sahen mehr oder weniger hilflos aus, doch unser Trainer stand jedem tatkräftig zur Seite und lieh uns zum besonderen Fahrgenuss sogar sein eigenes Board mit Unterbodenbeleuchtung.
Das aus den USA stammende Projekt ist seit 2006 auch in Europa verbreitet worden, um den Bekanntheitsgrad dieser neuen Sportart zu steigern und besondere Talente aufzuspüren. Nach der Ankündigung, dass besonders guten Streetsurfern ein Sponsoringvertrag angeboten werden könnte, gaben wir uns umso mehr Mühe und entwickelten enormen Ehrgeiz.
Das Ergebnis dieser etwas anderen Sportstunde war, dass gut die Hälfte unseres Sportkurses und diverse Lehrer (Herr Bobe und Frau Kerper sowie Herr Kolk) einigermaßen sicher durch die Halle surften, auch wenn des Öfteren lautstark gerufen wurde: „Aus dem Weg! Ich kann nicht lenken!“