imgpre

Januar 2010

Mein Praktikum im Familienzentrum Johannes

von Theresa Boettcher

Ich habe mich für ein Praktikum in der Kindertagesstätte entschieden, da ich gerne ein Praktikum machen wollte bei dem ich möglichst viel aktiv mitwirken kann. Außerdem wollte ich austesten, ob mir der soziale Bereich liegt, weil ich auch gerne später beruflich viel mit Menschen und auch Kindern zu tun haben möchte. Für jemanden, der sich für ein solches Praktikum interessiert, ist das Familienzentrum Johannes eine gute Adresse. Dort sind insgesamt ca. 70 Kinder, die jedoch auf drei Gruppen aufgeteilt sind, sodass es überschaubar bleibt und ich mich schnell zurechtgefunden habe. Nach einem Tag wusste ich sogar schon die Namen fast aller Kinder. Auch die Erzieherinnen sind alle sehr nett und hilfsbereit und meine Betreuerin, die Gruppenleiterin der orangen Gruppe (in der ich mein Praktikum gemacht habe), hat sich für alle meine Fragen Zeit genommen. Meine Haupttätigkeit war das Spielen und mich beschäftigen mit den Kindern. Es hat mir Spaß gemacht und war meistens angenehm; es gab jedoch auch viele Herausforderungen; z. B., den Kindern zu erklären, dass sie die Sachen, mit denen sie gespielt haben, aufräumen müssen oder, dass sie sich nach einem Streit entschuldigen müssen.

Ein paar mal in der Woche gab es einen Stuhlkreis in dem gesungen wurde und gemeinsame Spiele gespielt wurden. Sonst haben die Kinder meist angeleitete Tätigkeiten in Kleingruppen (z. B. Bastelarbeiten) gemacht, gemalt, oder untereinander gespielt.
Normalerweise habe ich mit den Kindern Spiele wie „Schnipp Schnapp“, Memory oder Domino gespielt, ihnen vorgelesen oder mit ihnen gemalt. Einmal habe ich auch mit einer kleineren Gruppe von Kindern Salzteig gemacht. Es hat mir sehr Spaß gemacht, mal etwas selbst anleiten zu dürfen, aber es war auch eine Herausforderung, da natürlich jedes Kind alles machen möchte und man für Einigung sorgen muss und gleichzeitig aufpassen muss, dass nichts passiert.

Als Fazit meines Praktikums im Kindergarten würde ich sagen, dass es mir im Großen und Ganzen viel Spaß gemacht und ich vor allem im Umgang mit Kindern dazu gelernt habe. Es war aber auch häufig anstrengend, v. a. Wegen der langen Arbeitszeit (7.30-16.30) und des hohen Lärmpegels. Dennoch würde ich es jedem weiter empfehlen, der sich für diesen Bereich interessiert.

bild